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Friedenswege

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FRIEDENSWEG DER VERSÖHNUNG | CESTA MÍRU USMÍŘENÍ: 48.932424, 15.238037
DR. ARTHUR & MARIA LANC FRIEDENSWEG | CESTA MÍRU DR. ARTHUR A MARIA LANC: 48.778139, 14.984665
LUDWIG & MARIA KNAPP FRIEDENSWEG | CESTA MÍRU LUDWIG A MARIA KNAPP: 48.702291, 14.895058
CESTA MÍRU PÁTERA BONFILIA | PATER BONFILIUS FRIEDENSWEG: 48.790581, 14.787598
FRIEDENSWEG DER MENSCHENRECHTE | CESTA MÍRU LIDSKÝCH PRÁV: 48.710221, 14.797897
CESTA MÍRU HUMANITY | FRIEDENSWEG DER HUMANITÄT: 48.796914, 14.637222
FRIEDENSWEG DER ERINNERUNG | CESTA MÍRU VZPOMÌNEK: 48.815681, 14.955482

FRIEDENSWEGE

Waldviertel
Südböhmen

Die „Friedenswege Waldviertel – Südböhmen“ sind ein Zusammenschluss von sieben Friedenswegen, die vom Waldviertler Verein „Weg des Friedens“ gemeinsam mit der südböhmischen Tourismusregion Novohradsko – Doudlebsko in der Grenzregion angelegt wurden. Die Friedenswege repräsentieren unterschiedliche Themen wie das Gedenken an die ehemalige jüdische Bevölkerung, die zwangsweise Aussiedelung der deutschsprachigen Bevölkerung nach dem 2.Weltkrieg, der „Eiserne Vorhang“, die Menschenrechte, die Humanität und die „Gerechten unter den Völkern“.
Vor allem geht es aber um Menschen, um ihre Lebensgeschichten und um ihr Schicksal. Kirchen, Kapellen und Rastplätze am Weg laden mit spirituellen Impulsen zum Innehalten ein. Die Friedenswege sind „Wanderungen und Radtouren mit Tiefgang“, eingebettet in eine wunderbare Landschaft.

Gesamtguide aller 6 Wege (Link zum Hearonymus Guide)

Friedensweg der Versöhnung
Cesta míru Usmíření

Friedensweg der Erinnerung
Cesta míru vzpomínek

Dr.Arthur und Maria Lanc Friedensweg
Cesta míru Dr.Arthur a Maria Lanc

Ludwig und Maria Knapp Friedensweg
Cesta míru Ludwig a Maria Knapp

Friedensweg der Menschenrechte
Cesta míru lidských práv

Pater Bonfilius Friedensweg
Cesta míru Pátera Bonfilia

Friedensweg der Humanität
Cestě míru humanity


Dr. Arthur und Maria Lanc
Friedensweg

Der „Dr. Arthur und Maria Lanc Friedensweg“ verbindet die beiden Städte Gmünd und České Velenice.
Der Friedensweg beginnt in Gmünd beim Denkmal für die verstorbenen ungarischen Juden in der Eichenallee (nach dem Kreisverkehr). Kurz danach befindet sich die erste Infotafel. Der Weg führt weiter über die Herz Jesu Kirche, die Gedenktafel für die Familie Gold in der Conrathstraße 31, dem Haus der Gmünder Zeitgeschichte zum Grenzübergang Bleyleben und weiter nach České Velenice. Die nächsten Stationen sind der Friedhof von Ceske Velenice, der Bahnhof und die Pfarrkirche St.Agnes. 
Dann führt der Friedensweg wieder über die Grenze zurück nach Gmünd zur letzten Station, der evangelischen Friedenskirche in der Bahnhofstraße.
Die neun Stationen des „Dr. Arthur und Maria Lanc Friedensweg“ erinnern an das Schicksal der jüdischen Zwangsarbeiter und der jüdischen Bevölkerung von Gmünd und České Velenice. Weitere Themen sind die Gmünder Zeitgeschichte, die heilige Agnes von Böhmen und die „Samtene Revolution 1989“, Přemysl Pitter und die Friedensbotschaft des Christentums.
Die Wegstrecke von 9,5 km  ist durchgehend asphaltiert.

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Friedensweg Dr. Arthur und Maria Lanc (Link zum Hearonymus Guide)

Ludwig und Maria Knapp
Friedensweg

Der Ludwig und Maria Knapp Friedensweg beginnt in Schützenberg bei Weitra gegenüber dem Haus
Nr. 13 bei der Brücke über die Lainsitz, wo sich das Sägewerk der Familie Knapp befand.
Der Weg führt weiter durch das Naturdenkmal Gabrielental zum Rathausplatz und zur Pfarrkirche von Weitra. Beim Gedenkstein für das Ehepaar Knapp in der Promenade endet der Friedensweg. Themen des Weges sind die Rettung der ungarisch – jüdischen Zwangsarbeiter in Schützenberg, das Schicksal der jüdischen Familien aus Weitra und die Gerechten unter den Völkern.
Es werden auch das Gabrielental und das Ledertal vorgestellt.

Der Friedensweg hat eine Weglänge von 4 km und sollte im Gabrielental nicht mit dem Fahrrad befahren werden.

Friedensweg Ludwig und Maria Knapp (Link zum Hearonymus Guide)

Heinrich Hackl und Bertha von Suttner!

Im Anschluß an den „Ludwig und Maria Knapp Friedensweg“ befindet sich vor der Volksschule Weitra diese Infotafel und hier beginnt die Hackl Promenade hinunter zum Textilmuseum. Heinrich Hackl stand in den drei letzten Jahre seines Lebens in brieflichen Kontakt mit Bertha von Suttner.
H. Hackl beabsichtige in Weitra eine Friedensgesellschaft gründen, was ihm jedoch nicht gelungen ist.
Im Textilmuseum sind einige Schriftstücke und Informationen über die Familie Hackl und ihre Beziehung zu Bertha von Suttner ausgestellt.
Die Historkerin Andrea Komlosy hat zu diesem Thema in der Zeitschrift “ Unsere Heimat. Zeitschrift des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich. Jg. 59, Heft 3 (Wien 1988) 225-246″ ihre Forschungen publiziert.

Heimatzeitschrift für Landeskunde NÖ


Pater Bonfilius
Friedensweg

Pater Bonfilius 27.7.1926 – 11.10.2005
Der „Pater Bonfilius Friedensweg“ beginnt beim Infopoint bei der Bushaltestelle in Nové Hrady und führt weiter zur Kirche und zum Barmherzigkeitskloster, dann am Rathaus vorbei hinunter nach Udoli in Richtung Stropnice zum Elternhaus von Pater Bonfilius in Údolí 81. Nun führt der Weg den Markierungen folgend hinüber nach Veveří (Camping), Mýtiny mit der Kapelle und Vyhlídky. Der Weg führt weiter über Stropnice zur Maria Lourdes Kapelle in Dlouhé Stropnice mit ihrer zeitgeschichtlichen Dauerausstellung. Von dort geht es weiter Richtung Šejby bis zur Abzweigung nach Paseky. Wir folgen nun der Radwegmarkierung hinauf nach Dobrá Voda zur Wallfahrtskirche Maria Trost und weiter zur Friedensglocke in Hojná Voda. Von Hojná Voda fahren wir zurück auf den Radweg 1048, der hinunter nach Šejby und weiter über das verschwundene Dorf Jedlice/Göllitz nach Nove Hrady oder der Markierung folgend über Veveří (Radweg 34) nach Nové Hrady führt.
Die Wegstrecke beträgt 34 km

Pater Bonfilius Friedensweg (Link zum Hearonymus Guide)

Friedensweg
der Menschenrechte

Der „Friedensweg der Menschenrechte“ befindet sich im Gemeindegebiet von Moorbad Harbach und beginnt im Ortsteil Lauterbach beim „Garten der Menschenrechte“.
Der Weg führt dann weiter über die Kapelle Lauterbach und das Gesundheitszentrum Moorheilbad Harbach bis zum „Meilenstein des Friedens“ an der Grenze zu Tschechien, wo der Friedensweg endet. Im „Garten der Menschenrechte“ wird die Bedeutung der Menschenrechte im Gehen durch die Natur in einer sehr lebendigen Weise vermittelt. Die Kapelle Lauterbach und der Meilenstein des Friedens laden wiederum zum Innehalten ein. Das Gesundheitszentrum Moorheilbad Harbach lenkt unsere Aufmerksamkeit auf den Wert der Gesundheit und auf einen nachhaltigen Umgang mit der Natur als wichtige Elemente einer Friedenskultur.

Der Friedensweg der Menschenrechte weist eine Streckenlänge von 3,5 km auf und ist durchgehend asphaltiert.

Friedensweg der Menschenrechte (Link zum Hearonymus Guide)

Friedensweg
der Humanität

Der „Friedensweg der Humanität“ befindet sich im Gemeindegebiet von Trhové Sviny und beginnt an der Bushaltestelle in Chvalkov, an der Straße von Trhové Sviny nach Benešov nad Černou. Der 7,8 km lange Rundwanderweg besteht aus 9 Stationen, davon sind 8 Stationen jeweils einer bedeutenden Persönlichkeit des Humanismus gewidmet. Wir parken bei der 1. Infotafel, überqueren die Kreuzung und folgen der Straße links vorbei am Wartehäuschen und kurz danach biegen wir von der Straße links ab und halten uns bei der nächsten Wegkreuzung rechts. Wir folgen nun der weiss grünen Markierung.
Das Besondere des „Friedensweges der Humanität“ ist die Verbindung von Wandern, Natur und Ruhe mit den Gedanken und Lebensgeschichten von Menschen, die ein Zeugnis geben von Mitgefühl und Toleranz, und ein Zeugnis für ein friedliches Zusammenleben aller Völker und Religionen.

Der Friedensweg ist durchgehend markiert und eignet sich sehr gut als Wanderstrecke.

Friedensweg der Menschenrechte (Link zum Hearonymus Guide)

Friedensweg
der Versöhnung

Der „Friedensweg der Versöhnung“ leitet sich von der seit dem Jahr 2007 jährlich stattfindenden tschechisch-österreichischen Versöhnungswallfahrt ab.
Der „Friedensweg der Versöhnung beginnt beim Friedhof Kautzen mit dem Gedenkstein für die NS-Opfer aus der Gemeinde Kautzen und führt dann weiter zur alten Holzkapelle in Radschin, über die Wasserscheide und zum Friedenskreuz, wo der Weg über die Grenze zum ehemaligen Dorf Romava/ Romau führt.
Die nächsten Stationen sind das Heimatmuseum und die Kapelle in Reingers.
Der Friedensweg führt dann zurück nach Reingers und biegt beim Heimatmuseum nach links ab, bei der nächsten Kreuzung gerade aus und dann wieder nach links. Beim Waldrand fahren wir über die Grenze und erreichen die Gedenktafel für das ehemalige Dorf Staré Hutě/Althütten. Nun fahren wir auf dem Euro Velo 13 über Navary nach Staré Město/Altstadt, zum Jüdischen Friedhof und zum revitalisierten und öffentlich zugänglichen Schloß Dobrohoř/Ebergersch.
Am Weg zurück nach Kautzen biegen wir nach der neuen Brücke links ab zum Gedenkkreuz für die verschwundenen 4 Dörfer Dětřiš/Dietreichs, Kuni/Kain, Pernárec/Bernharts und Kockschlag/Košlák.
Beim Gedenkkreuz biegen wir nach rechts ab, kommen am Gedenkkreuz für das ehemalige Dorf Košťálkov/Gottschallings vorbei, biegen nach rechts Richtung Kleintaxen ab und erreichen nach ca. 3 km wieder Kautzen. Eine Besonderheit dieses Friedensweges ist es, dass er viermal die Grenze überquert.
Vier Jahrzehnte versperrte der „Eiserne Vorhang“ diesen Weg.
Die letzte Station des Friedensweges ist die Pfarrkirche Kautzen. Sie ist dem hl. Jakobus, dem Patron der Pilger – auch der Friedenspilger – geweiht und somit ein würdiger Abschluss des Friedensweges der Versöhnung.

Die Wegstrecke von 32 km ist sehr gut mit dem Mountainbike befahrbar.

Friedensweg der Versöhnung (Link zum Hearonymus Guide)

Friedensweg der Erinnerung


Der Friedensweg der Erinnerung beginnt bei der Pfarrkirche in Brand.
Der Weg folgt nun ein Stück der Straße Richtung Nagelberg bis zur Radwegmarkierung des Eurovelo 13, hier biegen wir nach rechts ab und folgen dem Radweg bis zur Hubertuskapelle. Dort verlassen wir den Radweg und biegen nach rechts ab, kurz danach überqueren wir die Grenze und kommen zum Radweg 341.
Wir biegen nach links ab und folgen dem Radweg bis zur Straße Nagelberg – Halámky, die wir überqueren. Bald danach kommen wir zu einer rot-weiss-roten Wegmarkierung, wo wir links abbiegen. Diese Wegmarkierung führt uns zum Denkmal des Soldaten Adam Ruso und dann weiter bis zur Kirche Zuggers /Krabonoš. Diese Kirche ist zu einem länderverbindenden Wahrzeichen für Frieden und Versöhnung geworden. Am Neujahrstag, am Ostermontag, zum Patrozinium und zum Martyrium von Johannes dem Täufer finden gut besuchte zweisprachige Gottesdienste statt. Der Friedensweg ist 11 km.   Info: zuggers.at